Die Warheit über den Bahnhof Durlesbach in Oberschwaben

Auf unserer Analage DURLESBACH ist der Bahnhof ziemlich groß. Auch einen nicht zu übersehenden Ort mit Industrie gibt es auf der Anlage. Aber stimmt das alles? Einen Ort findet man in keinem Ortsregister oder Atlas.
Wo um Himmels Willen liegt Durlesbach?
Es gibt wenige Orte auf dieser Welt, die so bekannt sind und von dem dennoch kaum jemand weiß, wo dieser Ort zu finden ist wie Durlesbach. Der kleine Flecken Erde Durlesbach wurde auch nicht durch eine besonders blutige Schlacht oder eine einmaliges Ereigbis bekannt, sondern durch ein Lied, das im Schwabenland mindestens so bekannt ist wie die erste Strofe der Nationalhymne.
Die Wahrheit erfahren sie in der Abhandlung von Gregor Maier, wissenschaftlicher Volontär im Kultur- und Archivamt des Landratsamtes Ravensburg.
Es trägt den Titel: Der Bahnhof Durlesbach - Die Geschichte eines Bahnhofs

Der Bf Durlesbach pdf

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aus der alten Zeit...Faszination Vorbild

26.05.09: Es ist zwar nicht gerade die Bellingrodt-Sammlung, aber wir haben eine Menge schöner, alter Fotos gefunden, in mühsamer Kleinarbeit eingescannt und für die Webseite aufbereitet.
Insgesamt sind ca. 125 Bilder in der: Bilderkiste.

Welcher Decoder ist der Richtige

Nun Decoder gibt es wie unzählige auf dem Markt. Glaubt man den Herstellern so ist nur das Produkt XY das einzig wahre.
Es gibt jedoch einige, unabhängige feste Regeln nach denen man "seinen" Decoder auswählen sollte.
Diese Regeln gelten für alle Lokomotiven, alte und neue, mit oder ohne Schnittstelle.
Sicher ist, das erste Kriterium ist das verwendete Digitalsystem. Bei den "DC oder 2 Leiter" Anhängern ist es meist DCC oder Selectrix.

Schritt 1 - Feststellen der Stromaufnahme

Erstes und wichtigstes Augenmerk für die Decoderauswahl ist die Stromaufnahme der Lokomotive oder des Triebwagens, in das der Decoder eingebaut werden soll. Der Hauptanteil des Stromes wird dabei vom Motor benötigt, die Lichtfunktionen sind eher zweitrangig. Diese Stromaufnahme muss der Decoder verkraften können, und dass in allen Betriebssituationen. Wobei ein Sicherheitsfaktor von 20% nicht schadet.
Gemessen wird die Stromaufnahme mit einem Strommesser = Amperemeter. Wer nicht weis wie, der sollte sich bei einem Elektrosachkundigen schlau machen. Da einzelne Amperemeter heutzutage kaum noch in Gebrauch sind, ist ein sogenanntes Vielfachmessgerät zu empfehlen.
Gemessen wird bei Nennspannung (das ist die Reglerstellung wo die Lok saust wie der Blitz). Bei den meisten Gleichstromfahrzeugen ist das 14 V (DC).
Beispiel einer echten Messreihe von einer H0-Lok mit NEM 652 Schnittstelle, die nach 2010 geliefert wurde.

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Wir stellen fest: die maximale Stromaufnahme beträgt 0,383 A = 383 mA + 20% sind wir bei 460 mA = 0,46 A - ohne Last, also ohne Wagenzug oder Steigung.
Damit wäre ein Decoder mit einem max. Ausgangsstrom von 0,5 A schon stark an seiner Leistungs und Lebensgrenze, zumal er noch mit der Erwärmung im Lokgehäuse zu kämpfen hat.

Schritt 2 - Auswahl des Decoders anhand der Stromaufnahme

Nun wählen Sie einen Decoder aus dem Angebot auf dem Markt der in der Lage ist den gemessenen Strom auf Dauer zu liefern.
Für das obige Beispiel käme ein Decoder in Frage, dessen Ausgang 1000 mA = 1,0 A verkraftet.
Minidecoder oft mit NEM 651 Schnittsellensteckern wären nicht die optimale Wahl, weil deren Lastgrenze i.A. bei 0,5 A liegt.

Schritt 3 - Auswahl des Decoders nach Platzbedarf

Jetzt erst achten man auf die Größe des Decoders. Selbstverständlich soll er problemlos in das Fahrzeug passen.
Nehmen Sie aber nie einen Decoder, nur weil er so schön klein ist, obwohl er den benötigten Motorstrom nicht liefern kann!
Siehe das obige Beispiel und in Schritt 2 gesagte.

Schritt 4 - Auswahl nach Zahl der benötigten Funktionen

Nun sind Sie an dem Punkt was soll der Decoder ausser den Motor zu regeln noch alles können.
Sprich die Anzahl von Funktionsausgängen die Sie benötigen. Zum Beispiel für den Rauchgenerator, Rangierkupplung, Führerstands- und Inneraumbeleuchtung usw.
Denken Sie auch daran das die Schnittstellen NEM 651 (6pol) und NEM 652 (8pol) nicht alle ihre Wünsche erfüllen können.
Hier hilft nur die Anleitungen genau und gründlich zu lesen.
Die NEM 652 (8pol) Schnittstelle hat neben dem Licht [F0] für Vorwärts- Rückwärtsfahrt
[Zg1 weiß - Zg2 gelb], nur noch einen zusätlichen Ausgang [F1] grün an Pin 3.
Manche Decoder haben deshalb noch zusätzlich frei Kabel (i.d. R. braun für [F2], violett für [F3].

Auch die SUSI (Serial User Standard Interface) Schnittstelle, um einen Lokdecoder um weitere Geräte/Decoder zu ergänzen, ist für manchen wichtig.
Meist wird sie für den Anschluss eines Sounddecoders verwendet. Wobei es heutzutage Decoder gibt, die beides Motorsteuerung, F1 - F4 und Sound in einem bieten.
Für Anwender mit Gleissystemen die isolierte (Kunststoff) Weichenherzstücke verwenden ist auch ein Anschluss für den Stützkondensator von Interessee.
Bei Lenz® auch USP genannt.

Ein weiteres Kriterium ist die Unterstützung von Bremsstrecken. Ob Lenz® ABC oder die diversen DC basierenden Bremsmodule zu Einsatz kommen.

Schritt 5 - Auswahl nach der verbauten Schnittstelle

Neben den seit Einführung der Digitaltechnik bekannten Schnittstellen NEM 651 und NEM 652 gibt es Aufgrund des Leistungsumfangs moderner Decoder z.B. Sound, noch weitere Schnittstellen. Seit ca. 2010 in den meisten, neueren Lokomotiven eingebaut sind die folgenden Schnittstellen:
NEM 658 - PluX in den Ausführungen:
PluX8 = 7 polig+1 Kodierung, PluX12 = 11 polig+1 Kodierung, PluX16 = 15 polig+1 Kodierung und PluX22 = 21 polig+1 Kodierung.
NEM 660 - 21mtc in der Ausführung 21 polig+1 Kodierung.
NEM 662 - Next18 18 polige Schnittstelle vornehmlich für TT, H0e und N.
NEM ??? - mtc 14 14 polige Schnittstelle vornehmlich für N.

Zum Abschluss noch eine Messreihe von einer H0-Lok mit NEM 651 Schnittstelle

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Kennen Sie Murphy?

Selbstverständlich kennen Sie den, oder wenigstens doch sein bekanntestes Gesetz: Alles, was schiefgehen kann, geht schief. Benannt wurde es nach Capt. Edward A. Murphy, einem amerikanischen Luftwaffeningenieur, nachdem er eine Spule, die man nur auf zwei Arten wickeln konnte, falsch herum gewickelt hatte. Murphy's Chef nannte dessen Kommentar dazu "If anything can go wrong, it will" Murphy's Law. Dieses gilt in besonderem Maße auch für uns Modellbahner, und Murphy's Law hat die seltsamsten Variationen parat... aber sehen Sie selbst:
Murphy's Law für Modellbahner

Aufgefrischt:

2003 Wir haben unsere Webseite ein wenig aufgefrischt, dem Zeitgeist angepasst. Eigentlich erklärt sich alles von selbst (oder durch die kleinen Sprechblasen), ein paar nützliche Hinweise findet man vorsichtshalber hier: Bedienungsanleitung.

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Aktualisiert am 15.03.2017